VerPlaPoS

Das von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt "Verbraucherreaktionen bei Plastik und dessen Vermeidungsmöglichkeiten am Point of Sale" (VerPlaPoS) startete im Oktober 2017 und ist auf drei Jahre angelegt. Im Verbund mit der Stadt Straubing, der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, dem Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung, der Universität Stuttgart, der Philipps-Universität Marburg und der Ludwig Stocker Hofpfisterei GmbH sollen im Rahmen von zehn Arbeitspaketen Handlungsempfehlungen zur Reduktion des Plastikaufkommens erarbeitet werden.

Ausgangspunkt hierbei ist der Verbraucher, der bei seinem Konsum häufig Produkte verwenden muss, die aus Plastik bestehen und/oder damit verpackt sind. Ein Einkauf ohne Plastik ist kaum möglich, kann aber durch die Verbraucher beeinflusst werden. Der Verzicht auf Plastiktüten bei jedem Einkauf ist nur ein kleines Beispiel. Das Projekt VerPlaPoS untersucht an den Beispielen „Lebensmittelverpackung“ und „Textilien“, wie der Verbraucher am Point of Sale die Verwendung von Plastik reduzieren kann und mit welchen Vermeidungsstrategien der Verbraucher hierbei unterstützt werden kann. Die Arbeitsschwerpunkte gliedern sich wie folgt:

  • Analyse der Verbraucherverhaltens beim Kauf von Produkten mit Plastik
  • Entwicklung von Strategien zur Vermeidung von Plastik entlang der Supply Chain Bekleidung und Lebensmittel
  • Beurteilung von Kunststoffalternativen
  • Entwicklung von Möglichkeiten zur Reduzierung des Plastikverbrauchs

Die FATM ist zuständig für den Bereich der textilen Supply Chain – der Vermeidung von Plastik entlang dieser sowie der Entwicklung von innovativen Recycling-Strategien für den Textilbereich.

Weitere Informationen sowie Ansprechpartnerin von Seiten der FATM:

Kristina von Gehlen, MScBA, BScEC
T 0251 83 22837
E kristina.gehlen@wiwi.uni-muenster.de